Der TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen besiegt die SG Hegensberg-Liebersbronn auf heimischen Parkett mit 29:24 (15:12). Eine überragende Abwehrleistung und Moritz Friedel im Angriff waren Garant für den Auftaktsieg der Spielgemeinschaft in der neuen Spielklasse.
Im sehr gut besuchten Kultur- und Sportzentrum in Alfdorf empfing der heimische TSV am Sonntagnachmittag die Mannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn. Nach einer langen Vorbereitungsphase war die Mannschaft von Aleksa Djokic richtig heiß auf den Saisonstart. Das erste Tor erzielten allerdings die Gäste durch einen schnellen Angriff, der vom gefährlichen Linksaußen Yannik Heetel erfolgreich abgeschlossen wurde. Auch in den Folgeangriffen der Gäste ließ das Rückzugsverhalten der Gastgeber zu wünschen übrig, so dass Heetel bis zur 8. Minute zwei weitere schnelle Tore erzielte. Allowa fand auch im Angriff nicht optimal ins Spiel. Die Allowa-Angreifer vergaben zu viele klare Chancen und fanden im Torhüter der Gäste, Finn Hummel, ihren Meister. So kam es, dass das Team aus den Esslinger Vororten in der 16. Minute mit 5:7 vorne lag. Dann kam die Zeit von Moritz Friedel. Der Neuzugang, der vorher schon zwei Tore erzielt hatte und ständig für Unruhe in der He-Lie-Abwehr sorgte, traf in der Folge weitere zwei Mal. Zudem verwandelte Djokic einen 7-Meter und erzielte von außen ein schönes Tor, so dass Allowa in der 21. Minute erstmals in Führung lag und dies gleich mit zwei Toren. Es folgten zwei schwere Minuten für die Gastgeber. Robin Greiner musste für zwei Minuten auf die Strafbank und nur wenige Sekunden später erhielt Marvin Fuß für ein ungestümes Foul die Rote Karte. Die restlichen vier Abwehrspieler wehrten sich wacker gegen die doppelte Überzahl der Gegner und bekamen in dieser Phase nur einen Gegentreffer bis zum Ablauf der Strafen. Unbeeindruckt vom Fehlen des Spielmachers übernahm Leon Weiß nun dessen Part. Fabian Groß, Leon Weiß und Robin Greiner, nach einem schönen Anspiel von Dominik Weiß, bauten die Allowa-Führung auf 13:9 bis zur 27. Minute aus, Die Abwehr und Torhüter Felix Beutel standen hinten nun wie eine Mauer. Groß und der selbstbewusst aufspielende Jungspund Ben Stettner trafen zwei weitere Male bis zur Halbzeit für die Heimmannschaft, bei einem Gegentreffer der Gäste. Das Djokic-Team kam schlecht in die zweite Hälfte. Drei technische Fehler hintereinander nutzen die cleveren Gegner gnadenlos aus und kam bis zur 36. Minute auf 16:15 heran. Das Heimteam besann sich in der Folge und brachte sich bis zur 41. Minute wieder mit drei Toren in Front – 19:16. Ab der 45. Minute kam die Zeit des Rückraumschützen Sascha Laurenz. Mit seinen drei Rückraumpeitschen und einem Treffer vom gut aufspielenden Leon Weiß ging Allowa bis zur 54. Minute mit 24:19 in Führung. Den Rest erledigte Friedel fast alleine. Nach seiner Einwechslung kurz nach der 50. Minute traf er in der restlichen Spielzeit vier Mal. Und auch Leon Weiß konnte sich noch einmal in die Torschützenliste eintragen. In der 55. Minute stand es 27:20 für das Heimteam. Die Gäste resultierten dann von kleineren Konzentrationsschwächen der Gastgeber und betrieben in den letzten Spielminuten nochmals ein bisschen Ergebniskosmetik, so dass zum Spielende ein 29: 24 auf der Ergebnistafel zu lesen war. Allowa Co-Trainer Chris Zöller war mit der Leistung seiner Mannschaft im Großen und Ganzen zufrieden, sah aber in manchen Situationen noch Verbesserungsmöglichkeiten.
Für den Heimsieger geht es nächsten Sonntagabend um 18:00 Uhr auswärts gegen den TSV 1899 Blaustein.
TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen: Moritz Friedel (8), Aleksa Djokic (6), Sascha Laurenz (4), Leon Weiß (4), Fabian Gross (3), Robin Greiner (1), Robin Schuster (1), Ben Stettner (1), Dominik Weiß (1), Felix Beutel, Zénó Bujtás, Lukas Egger, Marvin Fuß, Vanja Zec
