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Männer 1 - Alfdorf/Lorch/Waldhausen steht durch Sieg gegen Oeffingen in der Aufstiegstür 28:30

Die erste Männermannschaft des TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen steht nach dem hart umkämpften Sieg im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten TV Oeffingen nur noch wenige Zentimeter vor der Meisterschaft in der Verbandsliga und dem Aufstieg in die Baden-Württembergische Oberliga. Die Halle im Fellbacher Stadtteil Oeffingen krachte fast aus allen Nähten. Vom Welzheimer Wald und dem Remstal war nicht nur der Fansbus anwesend. Schätzungsweise weitere 100 Fans waren Rems abwärtsgefahren und wollte bei diesem großen Triumpf der Spielgemeinschaft dabei sein. Auch Bürgermeister Ronald Krötz ließ sich die Unterstützung der Mannschaft nicht nehmen und gehörte mit der Familie zu den Fans in dem Hexenkesel. Das Spiel selbst war von viel Kampf geprägt, Auf Seiten des TSV Allowa ragte Torwart Primoz Prost heraus. Insbesondere in der ersten Halbzeit brachte der ehemalige slowenische Nationalkeeper, der mittlerweile im Schwäbischen Wald wohnt, die gegnerischen Angreifer schier zur Verzweiflung. In den ersten 30 Minuten hatte er eine Quote von knapp über 50 Prozent. Im Angriff brachten erneut Leon Weiß und Sascha Laurenz die nötige Durchschlagskraft aufs Feld. Eine weitere sichere Bank im Alfdorfer Angriff war Spielertrainer Aleksa Djokic, der gemeinsam mit Robin Greiner eine 100-prozentige Trefferquote bei den Strafwürfen hatte. Bei den Gastgebern war Robin Stöhr der auffälligste Spieler. Wiederholt stürmte er in Kamikaze-Manier in die gegnerische Abwehr und war nur schwer zu halten.

In der Anfangsphase agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Djokic hatte seine Mannschaft per 7-Meter und durch ein tolles Tor von Linksaußen in Führung gebracht. Prost hielt in dieser Phase den ersten Strafwurf der Gäste und zeigte seine Klasse. Stöhr konnte bis zur 5. Minute ausgleichen. Allowa zog dann durch zwei Toren von Kapitän Robin Schuster, Djokic, Leon Weiß und Fabian Groß auf 4:8 davon. Zwischendurch hatte Prost den zweiten Strafwurf entzaubert. Nach zwei Oeffinger Toren in Folge stand es in der 18. Minute 6:8. Danach zog Allowa kräftig an und durch je zwei Tore von Djokic, Greiner und Weiß, sowie einem Treffer von Sascha Laurenz stand es in der 28. Minute 10:15 für die Gäste. Levi Fröschle gelang unmittelbar vor der Halbzeit der Treffer zum 11:15. Nach der Pause kam die Show von Weiß. Mit vielen Gewaltwürfen traf er in dieser Phase fünf Mal. Weitere Tore steuerten Sascha Laurenz und Aleksa Djokic bei. so dass es in der 51. Minute 20:24 stand. Christoph Köngeter war in dieser Phase zwei Mal an Zeno Bujtas bei Strafwürfen gescheitert. In den Folgeminuten kamen die Hausherren bis auf ein Tor heran 23:24. Allowa hielt jedoch mit drei Treffern in Folge, durch Laurenz, Fuß und Neumaier dagegen und konnte wieder auf 23:27 davonziehen. Oeffingen suchte nun sein Heil in einem bedingungslosen Angriffsspiel. Allowa schaffte es jedoch durch Tore von Laurenz, Djokic und Groß gegenzuhalten. Eine unschöne Szene noch kurz vor Schluss. Stöhr attackierte Djokic heftig, der sich dagegen wehrte. Stöhr musste in der Folge von seinen Mitspielern festgehalten und vom Feld geführt werden. Beide Akteure wurden mit einer roten Karte bestraft. Den Schlusstreffer zum 28:30 erzielte kurz vor dem Abpfiff der quirlige Fröschle.

Allowa Co-Trainer Hans Beutel war nach dem Sieg überglücklich. „Wir haben, wie auch unsere Gegner, kein schönes Spiel geliefert. Dafür stand einfach zu viel auf dem Spiel. Trotzdem bin ich mit der Mannschaftsleistung. zufrieden. Primoz Prost hat ein phantastisches Spiel gemacht. Heute hat man auch gesehen, wie wichtig die verletzten Dennis Kaumann und Hannes Bihler für unsere Mannschaft sind. Sie hätten heute vielleicht etwas mehr Struktur ins Spiel gebracht. Dazu kam noch, dass ich Marvin Fuß, der immer noch muskuläre Probleme hat, nur temporär einsetzen konnte. Aber das alles zählt jetzt nicht. Wir sind jetzt ganz kurz davor, unser Ziel, Meisterschaft und Aufstieg zu erreichen.“  

Die Mannschaft hat jetzt zunächst eine Woche Pause. Am Sonntag, 12.April geht es nach Schwaikheim und dann folgen drei weitere Spiele, gegen Fellbach, Freudenstadt/Baiersbronnn und Ludwigsburg. Bei diesen Spielen muss die Mannschaft noch ein Spiel gewinnen um das Ziel unter Dach und Fach zu bringen.

Allowa spielt mit Primoz Prost und Zeno Bujtas im Tor, Robin Greiner (2), Vanja Zec  Leon Weiß (8), Robin Schuster (2), Sascha Laurenz (6), Fabian Gross (2), Ben Stettner, Kevin Neumaier (1), Shane Lauber, Marvin Fuß (1), Aleksa Djokic (8)

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