Auch das 19. Spiel der Verbandsligarunde überstand der Tabellenführer der Staffel 2, TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen, ohne Niederlage. Am Samstagabend wurde in der Alfdorfer Halle der Tabellendritte, die HSG Rottweil mit 32:27 bezwungen. Der Aufsteiger war der erwartet schwere Gegner. Dennoch waren die Gastgeber über weite Strecken überlegen, so dass der Sieg insgesamt nie in Gefahr war. Einen Wermutstropfen gab es: Allowa-Spielmacher Dennis Kaumann verletzte sich zu Beginn der 2.Halbzeit und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Kaumann zog sich ohne fremde Beteiligung eine Verletzung am Knie zu. Wie schwer die Verletzung ist, kann erst nach einer eingehenden medizinischen Untersuchung gesagt werden. Allowa musste zudem ohne seinen etatmäßigen Torhüter, den jungen Zeno Bujtas antreten. Bujtas hatte sich im Laufe der Woche eine Handverletzung zugezogen. Deshalb musste Primoz Prost, der ehemalige slowenische Nationaltorhüter ran. Und wie der ranging. Die Angreifer aus Rottweil verzweifelten schier an seinen Glanztaten. Er hielt mehrere „Unhatbare“ im Stile eines Andreas Wolf mit dem Bein über dem Kopf und zeigte eine ganz große Leistung. In der gut besuchten Halle herrschte eine Riesenstimmung. Neben den Allowa-Trommlern hatten die Gäste circa 30 Fans mitgebracht, die sich, bewaffnet mit diversen Lärminstrumenten, noch im Fasnetsmodus befanden und ordentlich Stimmung in die Halle brachten.
Die Gäste gingen zwar mit 1:0 in Führung und konnten bis zum 2:2 in der 6. Minute auch mithalten. Danach kam aber der Allowa-Express mit Volldampf in Bewegung. Kaumann lenkte das Spiel mit einer absoluten Sicherheit und konnte immer wieder seine Mitspieler erfolgreich einsetzten. Spielertrainer Aleksa Djokic auf Linksaußen profitierte ein ums andere Mal von den tollen Anspielen und vollendete mit sehenswerten Treffern von außen. 10:3 stand es nach 17 Minuten. Djokic hatte bis dahin fünf Mal getroffen. Drei Treffer erzielte Sascha Laurenz und je ein Tor steuerten Kaumann und Fabian Groß bei. Nach dem 14:6, das Hannes Bihler in der 22. erzielte, kam Rottweil besser ins Spiel und konnte in der Folge mithalten, so dass es zur Halbzeit 18:10 für den Gastgeber stand. Marvin Fuß, Robin Greiner, Leon Weiß und Torhüter Prost hatten die Treffer bis zur Halbzeit für Allowa erzielt. Nach dem Wechsel hatten die Gäste, angetrieben durch ihren sagenhaften Fanclub, zunächst mehr Spielanteile und konnten bis zur 27. Minute auf 20:15 verkürzen. Djokic, Bihler und Laurenz stellten jedoch bis zur 40. Minute den alten Acht-Tore-Abstand wieder her. Trotz der zwischenzeitlichen Verletzung ihres Spielmachers Kaumann schaffte Allowa bis zur 47. Minute sogar einen 11-Tore-Vorsprung – 28:17. Danach agierte die Heimmannnschaft etwas reduzierter. Rottweil kam insbesondere durch die Gebrüder Tim und Nico Singer besser ins Spiel und schaffte es erstmals beim 29:24 auf fünf Tore zu reduzieren. Im Allowa-Tor stand zu diesem Zeitpunkt Louis Faas, dem die Mannschaft verdanken konnte, dass Rottweil bis zum Ende nicht näher herankam, Djokic und Bihler, neben Laurenz die besten Angreifer an diesem Abend, erzielten die beiden letzten Tore für Allowa.
Co-Trainer Hans Beutel war vom Spiel seiner Mannschaft begeistert und betonte, dass man in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt habe. Beutel hofft, dass die Verletzung von Dennis Kaumann sich als nicht schlimm herausstellt, denn Kaumann ist für ihn der Dreh- und Angelpunkt des Spiels seiner Mannschaft. Er freute sich auch über die großartige Leistung von Primoz Prost.
Am kommenden Sonntag erwartet der TSV Allowa in einem weiteren Heimspiel in Alfdorf das Tabellenschlusslicht, die 2. Mannschaft der SG H2Ku Herrenberg und am darauffolgenden Samstag erwartet man ein schweres Spiel gegen die Spvgg Mössingen in der Lorcher Schäfersfeldhalle.
Allowa spielte mit Allowa spielte mit Louis Faas und Primoz Prost (1) im Tor, Robin Geiner (1), Vanja Zec, Leon Weiß (2), Hannes Bihler (5), Robin Schuster (1), Sascha Laurenz (5), Fabian Gross (2), Kevin Neumaier, Marvin Fuß (3), Aleksa Djokic (9), Dennis Kaumann (3)
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