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Männer 1 - 15 Minuten reichten Allowa zum deutlichen Sieg in Wolfschlugen – 20:26

Nach einer verschlafenen ersten Halbzeit schaffte der TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen im zweiten Abschnitt die Kehrtwende und bezwang beim Auswärtsspiel in Wolfschlugen die Heimmannschaft doch noch deutlich mit 20:26. Beim Gast wirkten dieses Mal wieder Dominik Weiß und Ben Stettner mit, die beide zwei Wochen krank waren. Dafür fehlte Moritz Friedel, der einen privaten Termin hatte.  Überragende Akteure bei der Gästemannschaft waren Torhüter Felix Beutel und Spielertrainer Aleksa Djokic.

Mit einer beeindruckenden Szenerie begann die Partie am Samstagabend in der Sporthalle in Wolfschlugen. Wie bei jedem Spiel der 1. Mannschaft wurde nach dem Einlaufen der Mannschaften das Hexenbanner-Lied, die Nationalhymne von Wolfschlugen, intoniert und zahlreiche textsichere Fans sangen aus vollen Kehlen mit. Danach ging es mit dem sportlichen Teil weiter. In der ersten sehr torarmen Halbzeit brachte Spielertrainer Djokic seine Mannschaft bis zur 5. Minute mit 2:1 in Führung. Insgesamt fand die Mannschaft nie zu ihrem Spiel. Da waren zahlreiche technische Fehler zu verzeichnen und wiederholt scheiterte der Tabellenführer am glänzend haltenden Torhüter der Heimmannschaft, Ricardo Petruzzi. Nicht viel besser machte es die Heimmannschaft, doch es reichte immerhin zu einer lange anhalten knappen Führung, weil auch Beutel im Allowa-Tor Schlimmeres verhinderte. Die Allowa-Mannschaft fand in dieser Phase nie ins Spiel. Man agierte zu statisch und fand kein Mittel, die vorgezogene Abwehr der Wolfschlugener zu überwinden. Dabei wäre es so einfach gewesen, durch Kreuzungen, oder durch Einlaufen die freien Räume zu nutzen. Tore wurden lediglich durch kraftvolle Einzelaktionen erzielt. Auch eine Auszeit in der 16. Minute brachte nicht den gewünschten Erfolg. In der 21. Minute schaffte Robin Schuster wenigstens durch zwei schöne aufeinanderfolgende Tore von Rechtsaußen, den Ausgleich. Wer gedacht hatte, dass dies die Wende ist, sah sich getäuscht.  In den verbleibenden neun Minuten bis zur Pause schaffte Allowa lediglich noch einen Treffer bei zwei Toren durch die Heimmannschaft. Ein bescheidenes 11:10 stand auf der Anzeigentafel.  

Änderung ab der 36. Minute    

Unmittelbar nach der Halbzeit erzielten zwar beide Mannschaften mehr Tore, am Spielsystem, insbesondere bei den Gästen, änderte sich nichts. Beim Stand von 14:13 gelang es dem Gast schließlich doch, den Schalter umzulegen.  Das Djokic-Team stand plötzlich hinten wie eine Mauer. Die Mannschaft konnte endlich das System spielen, das der Trainer vorgegeben hatte; aus einer sicheren Abwehr heraus Bälle abzufangen und daraus einfache Tore zu erzielen. Djokic machte dies selbst vor. Bei einem Lauf von 9:1 von der 36. bis zur 51. Minute erzielte er selbst sieben Tore. Mit einem 7-Meter-Tor hatte er seine Serie  eingeleitet. Ein Tor von Simon Dürner hatte die Torserie zum Ende der 51. Minute beendet. Dürner brachte unter dem großen Jubel der zahlreich mitgereisten Allowa-Fans seine Mannschaft mit 15:23 in Führung. Danach schaltete Allowa einen Gang zurück. Dürner und Sascha Laurenz, mit seinen Toren fünf und sechs, erzielten die restlichen Treffer für die Gäste, die schlussendlich den Sieg zum 20:26 verdient hatten.

Der TSV Allowa ist damit mit 8:0 Punkten nun alleiniger Tabellenführer. Gegen jeden Gegner kann man es sich nicht leisten nur eine Halbzeit gut zu agieren. Das Djokic-Team muss dies bereits am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen den derzeitigen Tabellenfünften Weilstetten (6:2 Punkte) unter Beweis stellen.

Allowa spielte mit Felix Beutel und Zeno Bujtas im Tor, Robin Greiner, Vanja Zec, Leon Weiß, Robin Schuster (4), Sascha Laurenz (6), Fabian Groß (1), Ben Stettner, Dominik Weiß (1), Simon Dürner (4), Marvin Fuß, Lukas Egger und Aleksa Djokic (10)

 

 

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