Der TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen musste sich in einem intensiven und lange offenen Spiel knapp dem SF Schwaikheim geschlagen geben und verliert mit 29:31.
Der Spielbeginn verlief zunächst ausgeglichen, wobei sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Nach rund 15 Minuten lag der TSV knapp mit 5:6 zurück. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit erspielten sich die Gäste jedoch zunehmend Vorteile und konnten sich bis zur Pause auf drei Tore absetzen (14:17).
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie spannend. Der TSV kämpfte sich mehrfach heran und schaffte es in der zweiten Halbzeit immer wieder, den Rückstand zu egalisieren – unter anderem beim 22:22 und 25:25. Auch eine doppelte Unterzahl überstand man fast schon fehlerfrei und eine gut strukturierte Abwehrarbeit war Grundstein für den knappen Spielverlauf. Dennoch gelang es den Gastgebern nicht, das Spiel komplett zu drehen.
In der Schlussphase zeigte sich der SF Schwaikheim etwas abgeklärter und nutzte seine Chancen konsequenter. Trotz eines späten Anschlusstreffers zum 29:30 kurz vor Schluss blieb die Wende aus. Eine, durch einen Wechselfehler eigens verursachte Unterzahl, machte den Männern der Remstal Thunder zusätzlich das Leben schwer. Mit dem letzten Treffer der Gäste fiel schließlich die Entscheidung zum 29:31-Endstand.
Fazit:
Nach diesem Spiel bleibt die bittere Erkenntnis, dass es für die Männer 2 in der Bezirksoberliga höchstewahrscheinlich nicht reicht. Immer und immer wieder scheiterte man an sich selbst und für einige Spiele fehlten die letzten paar Prozent, um sich in der Liga zu etablieren. Mit vielen guten Ansätzen und einem stetig wechselnden Team, hat man trotz aller Ergebnisse das Beste versucht und auch viele positive Momente mitgenommen. Für die letzten zwei verbleibenden Spiele bleibt nun, einen guten Abschluss zu finden und erhobenen Hauptes die Saison zu beenden. Das vorletzte Spiel findet in Schwäbisch Gmünd am 26.04, um 17 Uhr statt. Für das Lokalderby müssen noch einmal alle Kräfte gesammelt werden!
TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen: Ben Stettner (7), Tom Bareiß (6), Lukas Egger (5), Lucas Mattheis (5), Maximilian Fritz (2), Stephan Schenker (2), Tobias Folter (1), Maximilian Kinkel (1), Jens Heinzelmann, Bennet Klenk, Ben Kordulla, Maximilian Köngeter, Marcel Mattheis, Nils Wagner